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Projektbeschreibung des Bibelgartens

Sich Einbringen – die Natur pflegen- Freude breiten

Die Konfirmanden des Jahrgangs 2017 haben sich für ein besonderes Projekt entschieden: einen Bibelgarten

Auf einer 16 m² großen Gartenfläche vor dem Gemeindehaus sollte in bescheidenem Ausmaß die Ökologie und die biblische Pflanzenwelt Palästinas gestaltet werden. Wüsten – kultivierte Ebenen – Täler – Zwergstrauchvegetationen – Hügel und Berge – Wasser (der Jordan).

Den Entwurf für diese Anlage fertigte Gerlinde Lott, Gartenarchitektin und Kirchengemeindemitglied. Die Projektleitung übernahm Carmen Schmidlin. Beide sind Mitglied in der Kantorei.

Die Konfirmanden waren in drei Arbeitsgruppen eingeteilt und für einige war es nötig, zusätzlich zu kommen. Die Umsetzung des Projekts erforderte regelmäßige Bereitschaft und körperlichen Einsatz.

Den Gartenbauplan des Projekts können Sie als PDF-Datei herunterladen und dann vergrößert ansehen.

Kurzfassung des Arbeitsablaufs

  • Das Gelände machte die Errichtung einer kleinen Stützmauer (Pflanzringe) erforderlich.
  • 15m² Mutterboden etwa 45 cm tief abtragen, die Hälfte davon von Unkraut befreien, sieben und zwischenlagern
  •  eine 50 cm breite Noppenbahn zum Schutz vor Feuchtigkeit entlang des Gebäudes eingraben
  • einen Drainagegraben ausheben und ein Drainagerohr mit Gefälle verlegen
  • 15 cm starken Drainkies einbringen
  • Pflanzgruben für größere Pflanzen ausheben
  • Filtervlies auf die gesamte Fläche aufbringen
  • für Trockenpflanzen geeignetes Pflanzsubstrat mit dem Mutterboden sorgfältig mischen und 25 cm stark flächig einbauen
  • Landschaftsgebilde formen
  • Bändchenvlies (Unkrautvlies) gesamtflächig aufbringen und mit Erdspießen fixieren
  • einen Feigenbaum pflanzen
  • die ganze modellierte Landschaft mit gelbem Juraschotter (Darstellung der Wüste) vorsichtig 5 cm stark abdecken

Hiermit war der erste Bauabschnitt rechtzeitig zur Einsegnung abgeschlossen. Die nächsten Arbeiten umfassen:

  • das Quellgebirge des Jordans mit Bruchsteinen (Juraschotter) setzen
  • die Kanten für den Wasserlauf setzen, beschneiden und mit Spießen fixieren
  • den Wasserlauf mit blauem Glasbruch (gerumpelt und abgestumpft) 3-5 cm auffüllen
  • kleinere Gehölze, Stauden und Sukkulenten pflanzen

Die Konfirmanden wollen das Projekt nach ihrer Einsegnung zu Ende führen.

Programm des Seniorenkreises 2017

10.01.2017 ausgefallen wegen Glatteis
24.01.2017 Andacht und Bildvortrag über Venezuela Georg Metzger, Pfr.i.R.
07.02.2017 Bildvortrag über Nordirak-Hilfe Eckhard Weißenberger, Pfr.i.R.
21.02.2017 Unterhaltungsprogramm Cornelia Schmidt
07.03.2017 Rückschau auf Weltgebetstag Christel Hansen
21.03.2017 Referat Annegret Blum,
ev. Theol.
04.04.2017 Frühlingslieder singen zur Gitarre Susanne Kirchner
18.04.2017 Gedächtnistraining Regina Wüst
02.05.2017 Spiele-Nachmittag, Ansagen zum Tagesausflug am 16.05.
16.05.2017 Tagesausflug mit dem Bus
30.05.2017 Gedichte aus dem täglichen Leben Rainer Thomsen
13.06.2017 Vorprogramm, Zauberkunststücke Irmela Thomsen, Sabine Rehm .
27.06.2017 Referat Andreas Hansen Pfr.
11.07.2017 Die Geschichte von Jakob und Esau Rivka Hollaender, isr. Theol.
25.07.2017 Referat Annegret Blum,
ev. Theol.
Sommerpause
12.09.2017 Bildvortrag über eine Schiffsreise von Hamburg nach Montevideo und zurück (1964/65) Rainer Thomsen
26.09.2017 Nachmittags-Ausflug mit dem Bus
10.10.2017 Entstehung und Bedeutung deutscher Volksmärchen Volker Pixberg .
24.10.2017 Lieder der Reformationszeit, Singen und Geschichten dazu Jakoba Marten-Büsing, Kantorin .
07.11.2017 Referat Klaus Fehrenbach, kath. Pfarrer
21.11.2017 Referat Annegret Blum,
ev. Theol.
05.12.2017 Senioren-Adventskaffee (nicht nur Seniorenkreis) Kirchengemeinderat
19.12.2017 Weihnachtsessen

Posaunenchor-Konzert

PC-Plakat.2015-11

Das Konzert der Posaunenchöre Ottoschwanden und Kenzingen lockte zahlreiche Besucher am 22.11.2015 in die Evangelische Kirche nach Kenzingen. Am Abend zuvor war schon in der Evangelischen Kirche in Ottoschwanden musiziert worden. Die Kenzinger Kirche war im Nu bis zum letzten Platz besetzt. Afro-amerikanische Musik stand auf dem Programm – man durfte gespannt sein auf Worksongs, Spirituals und Gospels. Musik, die im 17. Jh. mit Beginn der Sklaverei ihren Ursprung hatte und Eingang in christliche Kirchenmusik gefunden hat.

Es sind Lieder, die betroffen machen. Sie berühren, noch heute. Wohl deshalb, weil sie aus dem Gefühl tiefer Not und Verzweiflung entstanden sind, intuitiv – und dies teilt sich uns mit. Eindringliche Musik, besonders für Trompeten und Posaunen! Durchdringende Töne im Kirchenschiff, der Kirchenraum als Klangkörper. Die Blechbläser wurden begleitet von Keyboard (Jörn Bartels) und Kontrabass (Matthias Franz) und untermalt vom Schlagzeug (Andrea Böcherer).

Die Musiker ließen ihre Instrumente erschallen, dann wieder ließen sie eine Tonsequenz sanft verklingen. Sie konnten beides, die Bläser aus Ottoschwanden und Kenzingen. Sie meisterten sowohl die lauten, aufrüttelnden Passagen, als auch die leisen, nachdenklich machenden Töne. Die beiden Orchester spielten gut zusammen, drei Monate hatten sie zusammen geprobt.

Beim einen oder anderen der bekannten rhythmischen Stücke fing manch ein Zuhörer an zu wippen und im Takt zu nicken. Es fiel sichtlich schwer, nicht spontan zu klatschen. Doch den Applaus möge man sich bitte für den Schluss aufheben, hatte der musikalische Leiter Ekkehard Mertens gebeten. So blieb die Aufmerksamkeit konzentriert auf die sorgfältig ausgesuchte Abfolge der Musik-, Gesang- und Sprechstücke. Dem Publikum wurde nämlich nicht nur mitreißende Musik geboten. Es wurde mitgenommen auf eine gedankliche Reise, die vor hunderten von Jahren begann, als die ersten afrikanischen Sklaven auf den Tabak- und Baumwollplantagen Amerikas arbeiten mussten („Ayelevi“, „Kum Ba Yah“). Die ergreifende Musik erzählte von leidvoller Unterdrückung, aber auch von Trostsuche im christlichen Glauben („Hoe Emma, hoe“, „When Israel was in Egypt’s Land“, „Standing on the Need of Prayer“). Beeindruckend der Wechselgesang zwischen Vorsänger (Jörn Bartels) und Chor („Certainly Lord“). In ihren Wortbeiträgen erzählten einzelne Chormitglieder sowie Pfarrer A. Hansen Geschichten von Leid und Rechtlosigkeit und schließlich von Flucht: durchs Wasser, um die Hunde der Sklavenjäger abzuschütteln („Wade in the Water“), auf der Underground-Railroad-Route mit ihren außerplanmäßig fahrenden Zügen und einem Netz von Unterstützern („The Gospeltrain“), auf Wagen als blinde Passagiere („Swing Low Sweet Chariot“), dabei war ihnen das Sternbild „Großer Wagen“ Orientierung auf dem Weg in den Norden.

Der Abend endete mit frohen Klängen der Befreiung („We shall Overcome“). Während die Musik flott und abwechslungsreich ertönte, tauchten immer offensichtlicher, geradezu frappierend, Bezüge zur Gegenwart auf.

Der Bitte, großzügig für die Flüchtlingshilfe zu spenden, sind die Konzertbesucher gerne und mit voller Überzeugung nachgekommen.
Ulrike Reisacher

Ausstellung 2015

 

Reiner Strub

Öl/Collagenbilder, Aquarelle, Tuschezeichnungen, Impressionen aus Afrika und Griechenland

 

Der Maler Reiner Strub in seinem Atelier in Reute.24.07.2007, BZ - EMD: Reiner Strub in seinem Atelier in Reute pia grättingerReiner Strub, † August 2013 (Foto: Pia Grättinger 2007)

 

01

Vita

  • 1935    geboren in Waldshut aufgewachsen im Hotzenwald
  • 1946    Besuch eines Gymnasiums in Freiburg
  • 1954    Abitur in Stuttgart
  • 1954 – 1959    Studium an der Hochschule für Bildende Künste     Berlin
  • 1964 – 1983    vier längere Aufenthalte zum Malen in Afrika
  • 1962 – 2001    häufige monatelange Aufenthalte zum Malen auf dem Peloponnes, Griechenland
  • 1966    Bau eines Atelierhauses in Reute, Kr. Emmendingen, in der Folgezeit mehrere Ausstellungen, u. a.
  • 1972    Kassel
  • 1974    Städt. Museen Freiburg (Schwarzes Kloster)
  • 2003 – 2009    Galerie Meier FR, Galerie Kubias, EM

zwischenzeitlich weitgehender Rückzug aus der Kunstszene
Freiburg.

Alle 2 Jahre Ausstellungen im eigenen Haus mit Öl/Collagenbildern, Öl/Sandbildern, Aquarellen, Steinminiaturen und Tuschezeichnungen.

 

Predigt zur Ausstellung