Alle Beiträge von georg

Glocken

Die vier Glocken unserer Kirche wurden am 3. März 1961 bei der Glockengießerei Gebrüder Bachert in Karlsruhe gegossen. Der Bestellwert betrug 6900 DM und wurde durch Spenden von Gemeindemitgliedern aufgebracht. Die Metallhandelsgesellschaft in Stuttgart hatte dazu 848 kg Schwerkupfer und 239 kg Original Bankazinn geliefert. Die Glocken wurden am 3. Juni 1961 um 15 Uhr von der Kirchengemeinde beim Ehrenmal feierlich mit Musik begrüßt und in Empfang genommen. Am 16. Juni waren sie montiert und läutefertig.

1. b‘-Glocke
oben: EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDEN AUF ERDEN UND DEN MENSCHEN EIN WOHLGEFALLEN
unten: GESTIFTET VON FABRIKANT HERRMANN
Bild: Auge Gottes
Nachhall: 90 s
Gewicht: 400 kg
Durchmesser: 888 mm

2. des“-Glockeoben: JESUS CHRISTUS GESTERN UND HEUTE UND DERSELBE
AUCH IN EWIGKEIT
unten: GESTIFTET VON DEN ÄRZTEN BELLER, DÖRENBECHER,
KIMMI, LEITZ, PAULUS
Bild: Chi-Rho mit Alpha und Omega
Nachhall: 73 s
Gewicht: 258 kg
Durchmesser: 746 mm

3. es“-Glocke
oben: O LAND LAND LAND HÖRE
DES HERRN WORT
unten: GESTIFTET VON APOTHEKER WALTER
Bild: Engel mit Bibel
Nachhall: 65 s
Gewicht: 218 kg
Durchmesser: 681 mm

 

4. f“-Taufglocke
oben: LASSET DIE KINDLEIN ZU MIR KOMMEN
unten: GESTIFTET VON PFARRER KRAUT UND DEN KIRCHENGEMEINDERÄTEN DÖRENBECHER, HACK, KLEINSTÜCK, KRAFT, MOLDENHAUER, MORLOCK
Bild: Taube mit 3 Wasserlinien darunter
Nachhall: 63 s
Gewicht: 176 kg
Durchmesser: 614 mm

Auf jeder Glocke:
EVANGELISCHE KIRCHE KENZINGEN A.D. 1961
sowie das Zeichen der Firma
Glockengießerei Gebrüder Bachert, Karlsruhe

Alpha – entdecke Leben, Glaube, Sinn

Quelle: Alphakurs

Einladung!

„Alpha“ ist ein kirchen- und konfessionsübergreifendes Angebot, das sich an alle richtet, die den christlichen Glauben als Lebens- und Sinnangebot neu kennen lernen wollen. Christen verschiedener Konfessionen aus Kenzingen haben sich als Team zusammengefunden, um den Alphakurs ab Januar 2020 immer jeweils donnerstagabends im Katholischen Gemeindehaus St. Laurentius Kenzingen (Kirchplatz 1) anzubieten.

Alpha – entdecke Leben, Glaube, Sinn weiterlesen

Osterfrühstück

Herzliche Einladung zum Osterfrühstück

Motto: Teilen, sich mitteilen

Der Posaunenchor bläst um 7 Uhr am Ostersonntag (21.4.2019) zum Auferstehungsfest auf dem Friedhof. Wer danach nicht allein oder wie immer zuhause frühstücken möchte, ist im Evang. Gemeindehaus ab 8 Uhr zum Osterfrühstück herzlich willkommen. Gemeinsam stellen wir alle ein Frühstücksbuffet zusammen und teilen, was wir mitbringen.

Für Getränke und das Drumherum sorgt ein Vorbereitungsteam.

Und um 10 Uhr findet der österliche Festgottesdienst in der Evang. Kirche statt.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Projektbeschreibung des Bibelgartens

Sich Einbringen – die Natur pflegen- Freude breiten

Die Konfirmanden des Jahrgangs 2017 haben sich für ein besonderes Projekt entschieden: einen Bibelgarten

Auf einer 16 m² großen Gartenfläche vor dem Gemeindehaus sollte in bescheidenem Ausmaß die Ökologie und die biblische Pflanzenwelt Palästinas gestaltet werden. Wüsten – kultivierte Ebenen – Täler – Zwergstrauchvegetationen – Hügel und Berge – Wasser (der Jordan).

Den Entwurf für diese Anlage fertigte Gerlinde Lott, Gartenarchitektin und Kirchengemeindemitglied. Die Projektleitung übernahm Carmen Schmidlin. Beide sind Mitglied in der Kantorei.

Die Konfirmanden waren in drei Arbeitsgruppen eingeteilt und für einige war es nötig, zusätzlich zu kommen. Die Umsetzung des Projekts erforderte regelmäßige Bereitschaft und körperlichen Einsatz.

Den Gartenbauplan des Projekts können Sie als PDF-Datei herunterladen und dann vergrößert ansehen.

Kurzfassung des Arbeitsablaufs

  • Das Gelände machte die Errichtung einer kleinen Stützmauer (Pflanzringe) erforderlich.
  • 15m² Mutterboden etwa 45 cm tief abtragen, die Hälfte davon von Unkraut befreien, sieben und zwischenlagern
  •  eine 50 cm breite Noppenbahn zum Schutz vor Feuchtigkeit entlang des Gebäudes eingraben
  • einen Drainagegraben ausheben und ein Drainagerohr mit Gefälle verlegen
  • 15 cm starken Drainkies einbringen
  • Pflanzgruben für größere Pflanzen ausheben
  • Filtervlies auf die gesamte Fläche aufbringen
  • für Trockenpflanzen geeignetes Pflanzsubstrat mit dem Mutterboden sorgfältig mischen und 25 cm stark flächig einbauen
  • Landschaftsgebilde formen
  • Bändchenvlies (Unkrautvlies) gesamtflächig aufbringen und mit Erdspießen fixieren
  • einen Feigenbaum pflanzen
  • die ganze modellierte Landschaft mit gelbem Juraschotter (Darstellung der Wüste) vorsichtig 5 cm stark abdecken

Hiermit war der erste Bauabschnitt rechtzeitig zur Einsegnung abgeschlossen. Die nächsten Arbeiten umfassen:

  • das Quellgebirge des Jordans mit Bruchsteinen (Juraschotter) setzen
  • die Kanten für den Wasserlauf setzen, beschneiden und mit Spießen fixieren
  • den Wasserlauf mit blauem Glasbruch (gerumpelt und abgestumpft) 3-5 cm auffüllen
  • kleinere Gehölze, Stauden und Sukkulenten pflanzen

Die Konfirmanden wollen das Projekt nach ihrer Einsegnung zu Ende führen.

Programm des Seniorenkreises 2017

10.01.2017 ausgefallen wegen Glatteis
24.01.2017 Andacht und Bildvortrag über Venezuela Georg Metzger, Pfr.i.R.
07.02.2017 Bildvortrag über Nordirak-Hilfe Eckhard Weißenberger, Pfr.i.R.
21.02.2017 Unterhaltungsprogramm Cornelia Schmidt
07.03.2017 Rückschau auf Weltgebetstag Christel Hansen
21.03.2017 Referat Annegret Blum,
ev. Theol.
04.04.2017 Frühlingslieder singen zur Gitarre Susanne Kirchner
18.04.2017 Gedächtnistraining Regina Wüst
02.05.2017 Spiele-Nachmittag, Ansagen zum Tagesausflug am 16.05.
16.05.2017 Tagesausflug mit dem Bus
30.05.2017 Gedichte aus dem täglichen Leben Rainer Thomsen
13.06.2017 Vorprogramm, Zauberkunststücke Irmela Thomsen, Sabine Rehm .
27.06.2017 Referat Andreas Hansen Pfr.
11.07.2017 Die Geschichte von Jakob und Esau Rivka Hollaender, isr. Theol.
25.07.2017 Referat Annegret Blum,
ev. Theol.
Sommerpause
12.09.2017 Bildvortrag über eine Schiffsreise von Hamburg nach Montevideo und zurück (1964/65) Rainer Thomsen
26.09.2017 Nachmittags-Ausflug mit dem Bus
10.10.2017 Entstehung und Bedeutung deutscher Volksmärchen Volker Pixberg .
24.10.2017 Lieder der Reformationszeit, Singen und Geschichten dazu Jakoba Marten-Büsing, Kantorin .
07.11.2017 Referat Klaus Fehrenbach, kath. Pfarrer
21.11.2017 Referat Annegret Blum,
ev. Theol.
05.12.2017 Senioren-Adventskaffee (nicht nur Seniorenkreis) Kirchengemeinderat
19.12.2017 Weihnachtsessen

Posaunenchor-Konzert

PC-Plakat.2015-11

Das Konzert der Posaunenchöre Ottoschwanden und Kenzingen lockte zahlreiche Besucher am 22.11.2015 in die Evangelische Kirche nach Kenzingen. Am Abend zuvor war schon in der Evangelischen Kirche in Ottoschwanden musiziert worden. Die Kenzinger Kirche war im Nu bis zum letzten Platz besetzt. Afro-amerikanische Musik stand auf dem Programm – man durfte gespannt sein auf Worksongs, Spirituals und Gospels. Musik, die im 17. Jh. mit Beginn der Sklaverei ihren Ursprung hatte und Eingang in christliche Kirchenmusik gefunden hat.

Es sind Lieder, die betroffen machen. Sie berühren, noch heute. Wohl deshalb, weil sie aus dem Gefühl tiefer Not und Verzweiflung entstanden sind, intuitiv – und dies teilt sich uns mit. Eindringliche Musik, besonders für Trompeten und Posaunen! Durchdringende Töne im Kirchenschiff, der Kirchenraum als Klangkörper. Die Blechbläser wurden begleitet von Keyboard (Jörn Bartels) und Kontrabass (Matthias Franz) und untermalt vom Schlagzeug (Andrea Böcherer).

Die Musiker ließen ihre Instrumente erschallen, dann wieder ließen sie eine Tonsequenz sanft verklingen. Sie konnten beides, die Bläser aus Ottoschwanden und Kenzingen. Sie meisterten sowohl die lauten, aufrüttelnden Passagen, als auch die leisen, nachdenklich machenden Töne. Die beiden Orchester spielten gut zusammen, drei Monate hatten sie zusammen geprobt.

Beim einen oder anderen der bekannten rhythmischen Stücke fing manch ein Zuhörer an zu wippen und im Takt zu nicken. Es fiel sichtlich schwer, nicht spontan zu klatschen. Doch den Applaus möge man sich bitte für den Schluss aufheben, hatte der musikalische Leiter Ekkehard Mertens gebeten. So blieb die Aufmerksamkeit konzentriert auf die sorgfältig ausgesuchte Abfolge der Musik-, Gesang- und Sprechstücke. Dem Publikum wurde nämlich nicht nur mitreißende Musik geboten. Es wurde mitgenommen auf eine gedankliche Reise, die vor hunderten von Jahren begann, als die ersten afrikanischen Sklaven auf den Tabak- und Baumwollplantagen Amerikas arbeiten mussten („Ayelevi“, „Kum Ba Yah“). Die ergreifende Musik erzählte von leidvoller Unterdrückung, aber auch von Trostsuche im christlichen Glauben („Hoe Emma, hoe“, „When Israel was in Egypt’s Land“, „Standing on the Need of Prayer“). Beeindruckend der Wechselgesang zwischen Vorsänger (Jörn Bartels) und Chor („Certainly Lord“). In ihren Wortbeiträgen erzählten einzelne Chormitglieder sowie Pfarrer A. Hansen Geschichten von Leid und Rechtlosigkeit und schließlich von Flucht: durchs Wasser, um die Hunde der Sklavenjäger abzuschütteln („Wade in the Water“), auf der Underground-Railroad-Route mit ihren außerplanmäßig fahrenden Zügen und einem Netz von Unterstützern („The Gospeltrain“), auf Wagen als blinde Passagiere („Swing Low Sweet Chariot“), dabei war ihnen das Sternbild „Großer Wagen“ Orientierung auf dem Weg in den Norden.

Der Abend endete mit frohen Klängen der Befreiung („We shall Overcome“). Während die Musik flott und abwechslungsreich ertönte, tauchten immer offensichtlicher, geradezu frappierend, Bezüge zur Gegenwart auf.

Der Bitte, großzügig für die Flüchtlingshilfe zu spenden, sind die Konzertbesucher gerne und mit voller Überzeugung nachgekommen.
Ulrike Reisacher

Ausstellung 2015

 

Reiner Strub

Öl/Collagenbilder, Aquarelle, Tuschezeichnungen, Impressionen aus Afrika und Griechenland

 

Der Maler Reiner Strub in seinem Atelier in Reute.24.07.2007, BZ - EMD: Reiner Strub in seinem Atelier in Reute pia grättingerReiner Strub, † August 2013 (Foto: Pia Grättinger 2007)

 

01

Vita

  • 1935    geboren in Waldshut aufgewachsen im Hotzenwald
  • 1946    Besuch eines Gymnasiums in Freiburg
  • 1954    Abitur in Stuttgart
  • 1954 – 1959    Studium an der Hochschule für Bildende Künste     Berlin
  • 1964 – 1983    vier längere Aufenthalte zum Malen in Afrika
  • 1962 – 2001    häufige monatelange Aufenthalte zum Malen auf dem Peloponnes, Griechenland
  • 1966    Bau eines Atelierhauses in Reute, Kr. Emmendingen, in der Folgezeit mehrere Ausstellungen, u. a.
  • 1972    Kassel
  • 1974    Städt. Museen Freiburg (Schwarzes Kloster)
  • 2003 – 2009    Galerie Meier FR, Galerie Kubias, EM

zwischenzeitlich weitgehender Rückzug aus der Kunstszene
Freiburg.

Alle 2 Jahre Ausstellungen im eigenen Haus mit Öl/Collagenbildern, Öl/Sandbildern, Aquarellen, Steinminiaturen und Tuschezeichnungen.

 

Predigt zur Ausstellung

 

Kindergarten – bis 2014

Die Einrichtung befindet sich in der Kernstadt Balger Nord in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums.
Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

  • Leitung: Rosemarie Dick: Tel. 1795
  • Pfarrer: Andreas Hansen: Tel. 277

 

Anschrift

Kindergarten-logo

Breslauerstraße 18
79341 Kenzingen
Tel.: 07644 1795
Fax: 07644 1795
E-mail: evang.kindergarten.kenzingen@t-online.de

Träger und Eigentümer ist die
Evangelische Kirchengemeinde Kenzingen.
Offenburgerstraße 21
79341 Kenzingen
Tel. 07644 277
Fax 07644 6944
E-mail: evang.kirche.kenzingen@t-online.de

Bei der zentralen Anmeldung im Rathaus werden nach Möglichkeit die Wünsche der Eltern berücksichtigt.

Öffnungszeiten

  • montags bis freitags
    von 7.45 bis 12.30 Uhr; von 12.30 bis 13.00 Uhr ist verlängerte Öffnungszeit
  • nachmittags ist der Kindergarten montags bis donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet
  • freitags ist der Kindergarten am Nachmittag geschlossen

Beiträge

Stand 01.01.2010, familienbezogene Staffelung:

  • für Kind aus Familie mit einem Kind 115 Euro
  • für Kind aus Familie mit zwei Kindern 90 Euro
  • für Kind aus Familie mit drei Kindern 50 Euro
  • für Kind aus Familie mit vier Kindern 20 Euro
  • erweiterte Öffnungszeit 20 Euro pro Monat pro Kind.
  • Bei gleichzeitiger Betreuungszeit von zwei Kindern ist für das zweite betreute Kind höchstens die Gebühr für ein betreutes Kind aus einer Familie mit drei Kindern zu bezahlen.
  • Bei gleichzeitiger Betreuung von drei Kindern ist zusätzlich das dritte betreute Kind gebührenfrei.

Es werden 11 Monate Gebühren erhoben, August ist beitragsfrei.

Zertifikation

Im Zeitraum von Februar 2007 bis Oktober 2008 haben die pädagogischen Fachkräfte an den Fortbildungen zur Implementierung des Orientierungsplans nach Prof. Dr. Gerd E. Schäfer teilgenommen und erfolgreich abgeschlossen. Die Einrichtung ist seit März 2009 zertifiziert.

Das 1956 errichtete Gebäude wurde im Jahr 2004 von Grund auf renoviert und umgebaut und den Erfordernissen bzw. Standards eines modernen Kindergartens angepasst.

Die Betriebserlaubnis beträgt 51 Kinder.

Regelkindergarten
2 altersgemischte Gruppen im Alter von 3-6 Jahren

Personal

Regenbogengruppe:

  • Rosemarie Dick, Leitung und Gruppenleitung
  • Gunhilde Dorgathen, Fachkraft
  • Ursula Trenkle, Fachkraft

Sternchengruppe:

  • Lydia Hartwig, Gruppenleitung
  • Heidi Schönwälder, Fachkraft

Kindergarten7
In den Kindergärten können sich Interessierte über die verschiedenen Konzepte informieren.

Auszüge aus unserer Konzeption

Elternbrief aus der Ordnung der Evangelischen Tageseinrichtung für Kinder:

„Sehr geehrte Eltern,

gemeinsam mit Ihnen wollen wir in unserer Einrichtung für das Wohl Ihres Kindes Sorge tragen. Ihr Kind verbringt einen großen Teil in unserer Einrichtung. In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens sollen dem Kind vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt geboten werden. Es lernt Kinder verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Nationalitäten kennen.

Zur frühkindlichen Erziehung und Bildung gehören das Hinführen zu Toleranz, Solidarität, Verantwortungsbereitschaft, Selbständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Lernfreude. Uns ist eine ganzheitliche Erziehung wichtig. Sie geschieht vorwiegend in altersgemischten Gruppen, wobei wir auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen Ihres Kindes achten wollen.

Die Einrichtung ist ein Angebot unserer Kirche. Sie ist mir ihrem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag in das Leben unserer Kirchengemeinde einbezogen und vermittelt in kindgemäßer Form elementare Inhalte christlichen Glaubens vor allem durch Geschichten, Lieder, Gebete, Spiele und bei der Feier kirchlicher Feste. Unsere Einrichtung soll ein Ort sein, an dem Annahme und Nächstenliebe erfahrbar werden und Gespräche mit Eltern über Glaubensfragen möglich sind.

Um uns an den Situationen der Familien und Kinder orientieren können, sind wir auf enge Zusammenarbeit mit Ihnen angewiesen. Dazu gehört Ihr Interesse am regelmäßigen Gespräch und an gemeinsamen Aktivitäten.

Wir wünschen uns, dass sich Ihr Kind in unserer Einrichtung wohl fühlt und freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Das Ziel der gesellschaftlichen Erziehung ist der mündige Mensch. Der autonom und mit kritischem Bewusstsein zur persönlichen Verantwortung für die gesamtgesellschaftlichen Aufgaben befähigt und bereit ist.

Unser oberstes Ziel ist es, dem einzelnen Kind den bestmöglichen Start zu geben, ein mündiger Mensch zu werden, seine Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln und zu fördern. Wir wollen dazu beitragen, dass das Kind den Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeit gehen kann, dass es sich selber als wertvoll erfahren und ein Selbstgefühl entwickeln kann.

Dem Kind wird zugestanden, dass es seine eigenen Entwicklungsschritte macht in der ihm entsprechenden Reihenfolge und Zeit.

Unsere Leitziele sind folglich Partizipation (echte Teilhabe) und Inklusion (nicht jedem das Gleiche, nur das was er oder sie braucht).

Die Aufgliederung in folgende Bereiche bietet eine bessere Überschaubarkeit und soll gewährleisten, dass alle Teilbereiche der Erziehungsarbeit gleichwertig und umfassend berücksichtigt werden.

  • Religiös-christliche Erziehung
  • Wertverhalten
  • Soziale Erziehung
  • Emotionale Erziehung
  • Kreativität
  • Ästhetische Erziehung
  • Denkförderung
  • Sprachbildung
  • Bewegungserziehung
  • Lern- und Leistungsverhalten
  • Sexualerziehung
  • Umwelterfahrung und bewältigung

Die einzelnen Bereiche sind nicht als abgeschlossene, für sich allein stehende Systeme aufzufassen, sie stehen in vielfacher und meist wechselseitiger Beziehung zueinander.

Wir weisen darauf hin, dass das Erziehungsgeschehen sich immer im Spannungsfeld zwischen Planung und Spontaneität vollzieht. Wir gehen von der Lebenssituation des Kindes aus und orientieren uns an den aktuellen Wünschen, Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen der Kinder. Oft werden geplante Aktivitäten zugunsten spontaner Reaktionen zurückgestellt.

Seit 2006 richten wir uns auch nach dem „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“.

Ganzheitliches Sprachförderkonzept

Die Sprache ist eines der wichtigsten Bildungsmittel in der Entwicklung des Kindes. Sie ermöglicht Kommunikation und Kontakt. Durch die Sprache wird das Kind mit der Umwelt konfrontiert und sein Interesse an der Umwelt wird geweckt. Die Sprache vermittelt dem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Die allgemeine Sprachförderung im Kindergartenalltag findet auf allen Ebenen statt (Wortschatzerweiterung, Satzbildung, Grammatik) und fließt in alle Aktivitäten mit ein, z.B.:

  • Im ganzen Tagesablauf von der Begrüßung bis zur Verabschiedung werden Impulse zur Sprachförderung geschaffen.
  • Hören und Zuhören sind die Voraussetzung für die Sprachbildung
  • Die Erzieherin als Vorbild
    • kann gut zuhören
    • achtet auf eigene Aussprache
    • unterstützt die Wortbildung, indem sie den Satz eines Kindes nicht korrigiert, sondern richtig wiederholt
    • achtet beim Sprechen auf Blickkontakt
    • unterstützt die Wortschatzerweiterung der Kinder, indem sie neue Begriffe anbietet und erklärt
    • Alltagshandlung sprachlich begleitet
  • Die Kinder werden ermuntert ihre Gefühle und Gedanken zu äußern.
    • Philosophieren
    • Geschichten erfinden
    • Rollenspiel
    • Konflikte verbal regulieren
    • Gespräche
  • Förderung des sprachvermögens durch nusik, Rhythmik und Tanz
  • Vielseitige Sprachformen werden vermittelt
    • Begrüßung- und Abschiedslied
    • Jahreszeitlich-kulturelles und christliches Liedgut
    • Verse
    • Reime
    • Bewegungslieder
    • Fingerspiele
    • Erzählspiele
    • Regelspiele
    • Spiele zu Satzteilen (z.B. Pronomen, Adverben, Präpositionen, Singular/Plural)
  • Den Kindern werden vielseitige Erfahrungen mit Literacy ermöglicht
    • Anreicherung des Kindergartenalltags mit Schrift
    • Gespräche und Begegnungen mit Schrift
    • Kinder sammeln Logos und Wörter aus der Umgebung
    • Magnetwand mit Buchstaben
    • Kinder schreiben ihren Namen
    • Das „spontane Schreiben“ der Kinder wird gefördert
    • Bücher sind für Kinder zugänglich
    • Bilderbuchbetrachtung mit aktiver Beteiligung der Kinder
    • Erzählanlässe werden geschaffen
  • Mundmotorik wird gefördert
    • Lautbilder und Spiegel sind für Kinder zugänglich
    • witzige Sprechspiele
  • Grammatikalische Sprachförderung
    • Spaß an der Kommunikation fördern
    • Die Kommunikation anregen
    • Sprachimpulse geben
    • Heranführen an wichtige Wortbetonungsmuster

Spracherziehung und Sprachförderung sind Bestandteile unserer gesamten Kindergartenarbeit; sie sind ein Teil unseres Alltagshandelns.

Intensive Sprachförderung

Die intensive Sprachförderung wird dann angeboten, wenn bei einem Kind die Sprachkompetenz nicht altersgemäß ausgebildet ist. Dies ist bei Kindern mit Migrationshintergrund häufig zu beobachten, kommt aber auch bei Kindern mit Muttersprache Deutsch vor, wenn z.B. eine verzögerte Sprachentwicklung vorliegt.

Voraussetzung für eine intensive Sprachförderung ist es, die bereits vorhandenen sprachlichen Fähigkeiten festzustellen, um darauf die individuellen Fördermaßnahmen abzustimmen. Der Sprachstand muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden und die Angebote angepasst werden.

Da Sprache in erster Linie durch Hören, Verstehen, Nachsprechen und Wiederholen eingeübt wird, bieten sich Regelspiele mit entsprechenden grammatikalischen Formeln an, um die Syntax (Satzlehre) der deutschen Sprache und auch die Sprachmelodie zu verinnerlichen. Dabei werden auch Lexik (Wortschatz) und Semantik (Wortbedeutungslehre) gefördert. Die Kinder üben den Wechsel von Zuhören und Sprechen in Rollenspielen, Erzählungen, Fragerunden usw. Hier werden die erlenten Fähigkeiten weiter vertieft und die unterschiedlichen Sprach- und Mittelungsformen erfahren (Textarten).

Familiengruppen

Die gesellschaftlichen Bedingungen haben sich verändert. Immer mehr Kinder kommen aus zerrütteten Familien und wenig strukturierten Verhältnissen.

Feste Gruppen und feste Bezugspersonen geben den Kindern Geborgenheit, Sicherheit und Bildungsanreize. Dadurch kann sich die Ich-Stärke und die soziale Kompetenz der Kinder gut entwickeln.

Die Kinder verlassen den vertrauten Rahmen ihres Zuhauses. Sie müssen sich auf fremde Personen einstellen und in einer großen Kindergruppe zurechtfinden. Dazu kommen die neuen Räume, der Lärmpegel, neues Spielzeug und das Außengelände des Kindergartens als Neuland, das im Laufe der Zeit erkundet werden will. Kinder brauchen einige Zeit, bis sie die nötige Sicherheit gewinnen und sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden. Die Erzieherin bietet die Möglichkeit für das Kind, und auch für die Eltern, sich in einer bisher noch unbekannten Welt zu orientieren. Die Eltern haben in der Gruppenleitung einen Ansprechpartner bei konkreten Fragen oder Problemen des Kindes.

Altersgemischte Gruppe (3-6 Jahre)

In altersgemischten Gruppen haben alle Kinder aufgrund des Altersunterschiedes mehr und vielfältigere Möglichkeiten für soziale Kontakte und Erfahrungen. Bestimmte sozialpädagogische Ziele werden durch diese Gruppenstruktur einsichtig und besser erreicht, wie z.B. Rücksichtnahme, Toleranz, gegenseitiges Helfen, die Erzieherin mit anderen zu teilen – ein wichtiger Schritt der Selbstständigkeitsentwicklung und der Vorbereitung auf die Schule.

Gerade die jüngeren Kinder lernen in allen Bereichen von den älteren.

Das Modell-Lernen der Kinder untereinander bildet ein Hauptmoment der kindgemäßen Förderung in der altersgemischten Gruppe. Im alltäglichen Umgang miteinander wachsen die Kinder in die Gruppe hinein und finden sich in ihrer Rolle wieder, die sie als selbstverständlich und positiv akzeptieren.

Kooperation

  • Evangelische Kirchengemeinde
  • Stadt Kenzingen
  • Grundschule Kenzingen
  • Sprachheilpädagogin
  • Sprachheilschule
  • Erziehungs- und Familienberatungsstelle
  • Frühberatungsstelle
  • Sozialamt
  • Kinderärzte
  • Gesundheitsamt
  • Fachschulen für Sozialpädagogik