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Wenden wir uns der Orgel zu. 1962 wurde ein Orgelneubau geplant. Man hatte im Orgelbau die Vorzüge der bereits in der Barockzeit üblichen Schleifladen mit mechanischer Traktur wiederentdeckt. Für die Disposition war die Klangästhetik der sogenannten „Orgelbewegung“ bestimmend mit neobarockem obertonreichem Orgelklang. Nach diesen Vorgaben wurde 1966 die neue konzerttaugliche Orgel eingebaut. Das rein mechanische Werk mit seinen 17 klingenden Registern ist verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Es wurde von der Firma Wagner und Vier in Grötzingen erstellt und in das kunstvolle Barockgehäuse eingebaut, dessen Herkunft unbekannt ist. Man frischte den barocken Orgelprospekt auf und passte ihn in seiner Farbgebung und Gestaltung harmonisch an die beiden Seitenaltäre an. Der Prospekt erweckt nun den Eindruck, als sei er für diese Kirche entworfen worden.

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