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Seniorentreff mit dem Thema " ... wie vor 100 Jahren"

Ausstellung 2024

Kunst und Kirche in Kenzingen

 Wim Mauthe

Foto des Künstlers: Wim Mauthe

Abstrakte Malerei

Titelbild 2024

Zur Eröffnung am Sonntag, 14. April 2024,
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein:

 

Predigt zur Ausstellung

 

Ausstellung vom 14. April bis 5. Mai 2024

Öffnungszeiten:
Sonntags und zusätzlich Mittwoch, 1. Mai: 14 – 17 Uhr

Laudatio von Herrn Stefan Tolksdorf

 

Konzert zur Ausstellung

Freitag, 19. April 2024, 20 Uhr
im Evangelischen Gemeindehaus
New Orleans Jazz mit Dr. Wim‘s Jazz Affair

Jazz Trio

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Wim MautheVita

1947 geboren in Oberstdorf
1971 Studien bei Prof. Wachter, München
1979 Ausbildung bei Prof. Zenzmeier und Prof. Dequel
1985 Ausbildung bei Prof. Orfei, Italien
1985 Kunstpreis der Stadt Perugia
seit 1993 vertreten in der Galerie Artec, Mannheim
seit 1995 in der Galerie Neuendorf, Memmingen
seit 2005 in der Galerie Kallenbach, Bonn-Bad Godesberg

Mitglied im Berufsverband Bildender
Künstlerinnen und Künstler (Südbaden)

Weitere Werke und Informationen finden Sie unter:
www.wimmauthemalerei.de

Thema sexualisierte Gewalt

Karlsruhe, (25.01.2024). „Wir müssen uns den erschütternden Geschichten der Betroffenen stellen. Auch in unserer Kirche und Diakonie war der Umgang mit Übergriffen und sexualisierter Gewalt lange Zeit von Versagen und Wegsehen geprägt“, erklären die badische Landesbischöfin Heike Springhart und Oberkirchenrat und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Baden, Urs Keller, angesichts der Veröffentlichung der Ergebnisse einer deutschlandweiten Studie zu sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie.

Am Donnerstag (25.1.) hat der Forschungsverbund ForuM (Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland) die Ergebnisse einer seit 2020 laufenden Studie der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Wir erhoffen uns von der Studie detaillierte und fundierte Erkenntnisse, die helfen, das zerstörerische Geflecht von sexualisierter Gewalt besser zu verstehen“, so Springhart und Keller. „Wir nehmen uns das Leid, das Menschen angetan wurde, zu Herzen. Es trifft uns als Kirche und Diakonie ins Mark. Das Vertrauen der betroffenen Personen wurde hier auf schreckliche Weise missbraucht. Die Ergebnisse der Studie sollen unsere Aufmerksamkeit für das Thema erhöhen und helfen uns hoffentlich dabei, entscheidende Schritte weiterzukommen im Sinne einer an den Betroffenen orientierten Haltung und eines ebensolchen Umgangs mit sexualisierter Gewalt.“

Die badische Landeskirche hat nach Aktenlage 88 Beschuldigte und 178 betroffene Personen anonymisiert an den Forschungsverbund gemeldet. Die Fälle sexualisierter Gewalt fanden zwischen 1946 und 2020 in Gemeinden und (stationären) Einrichtungen von Kirche und Diakonie statt.

„Die ForuM-Studie hat gezeigt, dass das Dunkelfeld weiter sehr groß ist. Kirche und Diakonie haben sicherlich noch nicht alle Fälle aus den Akten identifiziert und viele Betroffene haben sich nicht oder noch nicht gemeldet. Wir erwarten, dass durch die Arbeit der neuen unabhängigen regionalen Aufarbeitungskommissionen weitere Fälle bekannt werden“, erklären Heike Springhart und Urs Keller.
Die angegebenen Zahlen sowohl der Betroffenen als auch der Beschuldigten stellten dementsprechend immer nur eine Momentaufnahme dar. „Wir möchten betroffene Menschen, die sich noch nicht gemeldet haben, dazu ermutigen, dies zu tun.“

Die ForuM-Studie nimmt die gesamte evangelische Kirche und deren Diakonie in den Blick und soll Strukturen aufdecken, die Missbrauch in der evangelischen Kirche erleichtern bzw. dessen Aufdeckung behindern, so z.B. den Förderalismus in der evangelischen Kirche und Diakonie. Die Studie ist ein wichtiger Schritt innerhalb einer Daueraufgabe. Um eine weitergehende Aufarbeitung auf regionaler Ebene durchzuführen, werden in Deutschland derzeit regionale unabhängige Aufarbeitungskommissionen geründet. Die pfälzische und die badische Landeskirche bilden eine dieser regionalen Aufarbeitungskommissionen.

Mit Hilfe der Aufarbeitung sollen auch die bisherigen Maßnahmen zur Prävention weiterentwickelt werden. „Der Blick auf das Versagen von Personen und auf Strukturen, die dieses Versagen begünstigen, lässt uns als Organisation lernen“, erläutern Landesbischöfin Springhart und Oberkirchenrat Keller. „Diese Erkenntnisse fließen ganz konkret in Schutzkonzepte ein. Die Erarbeitung und Aneignung dieser Schutzkonzepte in unseren Gemeinden und Einrichtungen ist ein Weg zur Sensibilisierung, die auch weit über den kirchlichen Tellerrand hinaus Wirkung zeigen kann.“

Weitere Informationen
Informationen zur ForuM-Studie finden Sie unter www.forum-studie.de
Informationen zum Umgang der badischen Landeskirche mit sexualisierter Gewalt, sowie Ansprechstellen und Hilfemöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Landeskirche unter

Seite der Evangelischen Landeskirche in Baden zum Thema sexualisierte Gewalt

Seniorenkreis

Das bisherige Team kann den Seniorenkreis nicht fortführen. Herzlichen Dank an Veronika Aldinger, Reinhard Losch und ihren Helferinnen für ihr Engagement.

Nun hat sich ein neues Team zusammengefunden:
Simone Eichin, Christiane Pixberg, Christel und Andreas Hansen
Wir suchen noch Engagierte, die sich uns anschließen wollen, um den Kreis einmal im Monat am
Dienstagnachmittag von 15 Uhr bis 16:30 Uhr anzubieten.
Haben Sie Interesse mitzumachen oder kennen Sie Interessierte, dann sprechen Sie uns gerne an! Je größer das Team ist, desto besser. Wie in vielen Kreisen sind wir auch im Seniorentreff ökumenisch offen. Eine ganze Reihe der Teilnehmenden ist katholisch – also darf auch das Team gerne ökumenisch sein.

Die ersten Termine sind:  27. Februar, 19. März und 16. April.

Wir sind gespannt auf den Neuanfang und wir freuen uns über Unterstützung.

Link zur Seite unserer Landeskirche mit Beiträgen zum Krieg in der Ukraine


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