Posaunenchor

Sie werden bei dem Konzert Gelegenheit haben, die gut sicht- und hörbaren Seiten des Kenzinger Posaunenchores zu erleben. Dahinter stecken noch weitere Seiten: Unsere Stärke ist unsere intensive und fröhliche Gemeinsamkeit in der Gruppe. Auch mit inhaltlichen Themen setzen wir uns intensiv auseinander. So wurden z.B. die geschichtlichen, geistlichen und theologischen Fragen zur Reformation und ihre Folgen über Monate hinweg von einigen Mitgliedern ergründet, diskutiert und für unsere Zuhörer aufbereitet. Daneben probten wir wöchentlich für die musikalische Seite der Konzertidee: Musik erleben, verstehen und darstellen.

Die Bläserinnen und Bläser sind zwischen 25 und 75 Jahre alt, haben ganz unterschiedliche musikalische Erfahrungen und Leistungen. Manche haben erst in der zweiten Lebenshälfte ein Instrument erlernt. Damit kommen wir gut zurecht und wir stehen zu dem, was wir können. Wir machen Musik nicht um ihrer selbst willen. Der bekannte Spruch Martin Luthers, wonach „nach der Theologie keine Kunst sei, die mit der Musik könne verglichen werden, weil allein dieselbe nach der Theologie solches vermag, was nur die Theologie sonst verschafft, nämlich die Ruhe und ein fröhliches Gemüte“ könnte unser Motto sein.

Sie können sich gerne einmal unseren Probenbetrieb ansehen, montags, ab 20 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus in Kenzingen. Und Sie können sich auch zum Bläser ausbilden lassen. Es ist fast gleichgültig, welches Alter Sie haben. Wir haben dafür gute Leute! Und dann können Sie schon bald auch bei einem Konzert oder im Gottesdienst mitwirken, als Bläser oder Bläserin. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: über ein Posaunenchormitglied oder das evangelische Pfarramt in Kenzingen.


Mitglieder des Posaunenchors nach dem Probenwochenende im Oktober 2017


Mitglieder der Posaunenchöre Kenzingen und Ottoschwanden beim Probenwochenende am 7./8.11.2015 vor dem Dekanat in Emmendingen

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Die Anfänge der Posaunenchöre in Deutschland liegen um das Jahr 1840. Jünglingsvereine in Ostwestfalen begannen für ihre missionarischen Aufgaben auf Blechblasinstrumenten Musik zu machen. In Kenzingen war dies im Jahr 1981 soweit. Damals, unter Pfarrer Trautmann, wurde der Posaunenchor Kenzingen gegründet. Nach einer fast 10jährigen Pause gab es 2010 eine Wiederbelebung der Bläsergruppe durch sechs ehemalige Bläserinnen. Seither wächst der Chor stetig.

Der Posaunenchor ist eine kirchliche Gruppe mit Aufgaben und Diensten in der Gemeinde. Er gestaltet Gottesdienste mit, z.B.  durch Liedbegleitung, meditative Stücke, Musik zu Beginn und Abschluss – oft auch in durchaus unterschiedlichen Stilen: von alter Musik bis zu Rock und Pop.Mit seiner Musik geht er auch aus der Kirche heraus zu den Leuten, zu Festen, zu Ständchen, in Seniorenheime, Kindergarten und vieles mehr.

Jeder, der an Musik in der Kirche interessiert ist, kann sich qualifiziert ausbilden lassen und mitspielen, unabhängig von seiner Konfession.

Auffällig ist, dass viele der Chormitglieder erst im Erwachsenenalter begannen, ein Instrument zu lernen. Sei es als Erfüllung eines Jugendtraumes, als neue Aufgabe und Bereicherung am Beginn eines neuen Lebensabschnitts oder wegen der Mitwirkung in einer stimmigen Gruppe. Andere wiederum, die in der Jugend bereits ein Blechblasinstrument gespielt haben, steigen nach Jahren der Abstinenz wieder ein.

Bei der Ausbildung gibt es mehrere Wege, die individuelle Vorkenntnisse und Übe-Einsatz berücksichtigen. Vom sechsmonatigen „Crash-Kurs“ bis zur zweijährigen Ausbildung ist einiges möglich. Instrumente können nach Eignung und persönlicher Vorliebe gewählt und vom Posaunenchor ausgeliehen werden: Trompete, Flügelhorn, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune, Euphonium, selbst Tuba ist denkbar.

Der Chor probt montags im Gemeindehaus in der Offenburger Straße 21 ab 20 Uhr.

Weitere Informationen erhält man von den Obfrauen
Reinhilde Rothardt, Tel. 07644 4323,
Angelika Krüger, Tel. 07644 8179    oder
Ekkehard Mertens (Chorleiter): Tel. 07644 7107
sowie persönlich in der Chorprobe

Siehe auch:

Posaunenchor Kenzingen will neue Mitglieder gewinnen