Kindergarten

Evangelischer Kindergarten  

     

Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Leitung Rosemarie Dick: Tel. 1795

Pfarrer Andreas Hansen: Tel.277

 

Die Einrichtung befindet sich in der Kernstadt Balger Nord in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums.


Anschrift
Breslauerstraße 18
79341 Kenzingen

Tel.: 07644/1795
Fax: 07644/1795
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Träger und Eigentümer ist die Evangelische Kirchengemeinde Kenzingen.

Offenburgerstraße 21

79341 Kenzingen

Tel. 07644/277

Fax 07644/6944

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Bei der zentralen Anmeldung im Rathaus werden nach Möglichkeit die Wünsche der Eltern berücksichtigt.



Die Öffnungszeit ist montags bis freitags
            von       7.45  bis       12.30 Uhr,
            von     12.30  bis       13.00 Uhr ist verlängerte Öffnungszeit

Nachmittags ist der Kindergarten montags bis donnerstags
            von     14.30  bis       16.30 Uhr geöffnet.

Freitags ist der Kindergarten am Nachmittag geschlossen.

 

 

Beiträge (Stand 01.01.2010)  familienbezogene Staffelung

für Kind aus Familie mit einem Kind       115 Euro

für Kind aus Familie mit zwei Kindern      90 Euro

für Kind aus Familie mit drei Kindern       50 Euro

für Kind aus Familie mit vier Kindern       20 Euro

 

erweiterte Öffnungszeit 20 Euro pro Monat pro Kind.

 

Bei gleichzeitiger Betreuungszeit von zwei Kindern ist für das zweite betreute Kind

höchstens die Gebühr für ein betreutes Kind aus einer Familie mit drei Kindern zu bezahlen.

 

Bei gleichzeitiger Betreuung von drei Kindern ist zusätzlich das dritte betreute Kind

gebührenfrei.

 

Es werden 11 Monate Gebühren erhoben, August ist beitragsfrei. 

Zertifikation

Im Zeitraum von Februar 2007 bis Oktober 2008 haben die pädagogischen Fachkräfte an den Fortbildungen zur Implementierung des Orientierungsplans nach Prof. Dr. Gerd E. Schäfer teilgenommen und erfolgreich abgeschlossen. Die Einrichtung ist seit März 2009 zertifiziert.

Das 1956 errichtete Gebäude wurde im Jahr 2004 von Grund auf renoviert und umgebaut und den Erfordernissen bzw. Standards eines modernen Kindergartens angepasst.

 

Die Betriebserlaubnis beträgt 51 Kinder.


Regelkindergarten
2 altersgemischte Gruppen
im Alter von 3-6 Jahren

 

Personal:

Regenbogengruppe:

Rosemarie Dick, Leitung und Gruppenleitung

Gunhilde Dorgathen, Fachkraft
Ursula Trenkle, Fachkraft

Sternchengruppe:

Lydia Hartwig, Gruppenleitung

Heidi Schönwälder, Fachkraft


In den Kindergärten können sich Interessierte über die verschiedenen Konzepte informieren. 


                                    






Auszüge aus unserer Konzeption



Elternbrief aus der Ordnung der Evangelischen Tageseinrichtung für Kinder:

„Sehr geehrte Eltern,

gemeinsam mit Ihnen wollen wir in unserer Einrichtung für das Wohl Ihres Kindes Sorge tragen. Ihr Kind verbringt einen großen Teil in unserer Einrichtung. In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens sollen dem Kind vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt geboten werden. Es lernt Kinder verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Nationalitäten kennen.

Zur frühkindliche4n Erziehung und Bildung gehören das Hinführen zu Toleranz, Solidarität, Verantwortungsbereitschaft, Selbständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Lernfreude. Uns ist eine ganzheitliche Erziehung wichtig. Sie geschieht vorwiegend in altersgemischten Gruppen, wobei wir auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen Ihres Kindes achten wollen.

Die Einrichtung ist ein Angebot unserer Kirche. Sie ist mir ihrem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag in das Leben unserer Kirchengemeinde einbezogen und vermittelt in kindgemäßer Form elementare Inhalte christlichen Glaubens vor allem durch Geschichten, Lieder, Gebete, Spiele und bei der Feier kirchlicher Feste. Unsere Einrichtung soll ein Ort sein, an dem Annahme und Nächstenliebe erfahrbar werden und Gespräche mit Eltern über Glaubensfragen möglich sind.

Um uns an den Situationen der Familien und Kinder orientieren können, sind wir auf enge Zusammenarbeit mit Ihnen angewiesen. Dazu gehört Ihr Interesse am regelmäßigen Gespräch und an gemeinsamen Aktivitäten.

Wir wünschen uns, dass sich Ihr Kind in unserer Einrichtung wohl fühlt und freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“







Ziele unserer pädagogischen Arbeit

 

Das Ziel der gesellschaftlichen Erziehung ist der mündige Mensch. Der autonom und mit kritischem Bewusstsein zur persönlichen Verantwortung für die gesamtgesellschaftlichen Aufgaben befähigt und bereit ist.

Unser oberstes Ziel ist es, dem einzelnen Kind den bestmöglichen Start zu geben, ein mündiger Mensch zu werden, seine Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln und zu fördern. Wir wollen dazu beitragen, dass das Kind den Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeit gehen kann, dass es sich selber als wertvoll erfahren und ein Selbstgefühl entwickeln kann.

Dem Kind wird zugestanden, dass es seine eigenen Entwicklungsschritte macht in der ihm entsprechenden Reihenfolge und Zeit.

Unsere Leitziele sind folglich Partizipation (echte Teilhabe) und Inklusion (nicht jedem das Gleiche, nur das was er oder sie braucht).

Die Aufgliederung in folgende Bereiche bietet eine bessere Überschaubarkeit und soll gewährleisten, dass alle Teilbereiche der Erziehungsarbeit gleichwertig und umfassend berücksichtigt
werden.
  •  Religiös-christliche Erziehung
  •  Wertverhalten
  •  Soziale Erziehung
  •  Emotionale Erziehung
  •  Kreativität
  •  Ästhetische Erziehung
  •  Denkförderung
  •  Sprachbildung
  •  Bewegungserziehung
  •  Lern- und Leistungsverhalten
  •  Sexualerziehung
  •  Umwelterfahrung und bewältigung

    Die einzelnen Bereiche sind nicht als abgeschlossene, für sich allein stehende Systeme aufzufassen, sie stehen in vielfacher und meist wechselseitiger Beziehung zueinander.

Wir weisen darauf hin, dass das Erziehungsgeschehen sich immer im Spannungsfeld zwischen Planung und Spontaneität vollzieht. Wir gehen von der Lebenssituation des Kindes aus und orientieren uns an den aktuellen Wünschen, Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen der Kinder. Oft werden geplante Aktivitäten zugunsten spontaner Reaktionen zurückgestellt.

 

Seit 2006 richten wir uns auch nach dem „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“.

Ganzheitliches Sprachförderkonzept
Die Sprache ist eines der wichtigsten Bildungsmittel in der Entwicklung des Kindes. Sie ermöglicht Kommunikation und Kontakt. Durch die Sprache wird das Kind mit der Umwelt konfrontiert und sein Interesse an der Umwelt wird geweckt. Die Sprache vermittelt dem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
Die allgemeine Sprachförderung im Kindergartenalltag findet auf allen Ebenen statt (Wortschatzerweiterung, Satzbildung, Grammatik) und fließt in alle Aktivitäten mit ein. z.B.:
- Im ganzen Tagesablauf von der Begrüßung bis zur Verabschiedung werden Impulse zur Sprachförderung geschaffen.

- Hören und Zuhören sind die Voraussetzung für die Sprachbildung
- Die Erzieherin als Vorbild
                kann gut zuhören
                achtet auf eigene Aussprache
                unterstützt die Wortbildung, indem sie den Satz eines Kindes nicht korrigiert, sondern richtig wiederholt
                achtet beim Sprechen auf Blickkontakt
                unterstützt die Wortschatzerweiterung der Kinder, indem sie neue Begriffe anbietet und erklärt
                Alltagshandlung sprachlich begleitet
- Die Kinder werden ermuntert ihre Gefühle und Gedanken zu äußern.
                Philosophieren
                Geschichten erfinden
                Rollenspiel
                Konflikte verbal regulieren
                Gespräche
-Förderung des sprachvermögens durch nusik, Rhythmik und Tanz
-Vielseitige Sprachformen werden vermittelt
                Begrüßung- und Abschiedslied
                Jahreszeitlich-kulturelles und christliches Liedgut
                Verse
                Reime
                Bewegungslieder
                Fingerspiele
                Erzählspiele
                Regelspiele
                Spiele zu Satzteilen (z.B. Pronomen, Adverben, Präpositionen, Singular/Plural)
-Den Kindern werden vielseitige Erfahrungen mit Literacy ermöglicht
                Anreicherung des KIndergartenalltags mit Schrift
                Gespräche und Begegnungen mit Schrift
                Kinder sammeln Logos und Wörter aus der Umgebung
                Magnetwand mit Buchstaben
                Kinder schreiben ihren Namen
                Das "spontane Schreiben" der Kinder wird gefördert
                Bücher sind für Kinder zugänglich
                Bilderbuchbetrachtung mit aktiver Beteiligung  der Kinder
                Erzählanlässe werden geschaffen
-Mundmotorik wird gefördert
                Lautbilder und Spiegel sind für Kinder zugänglich 
                witzige Sprechspiele
- Grammatikalische Sprachförderung
                Spaß an der Kommunikation fördern
                Die Kommunikation anregen
                Sprachimpulse geben
                Heranführen an wichtige Wortbetonungsmuster

Spracherziehung und Sprachförderung sind Bestandteile unserer gesamten Kindergartenarbeit; sie sind ein Teil unseres Alltagshandelns.

Intensive Sprachförderung

Die intensive Sprachförderung wird dann angeboten, wenn bei einem Kind die Sprachkompetenz nicht altersgemäß ausgebildet ist. Dies ist bei Kindern mit Migrationshintergrund häufig zu beobachten, kommt aber auch bei Kindern mit Muttersprache Deutsch vor, wenn z.B. eine verzögerte Sprachentwicklung vorliegt.
Voraussetzung für eine intensive Sprachförderung ist es, die bereits vorhandenen sprachlichen Fähigkeiten festzustellen, um darauf die individuellen Fördermaßnahmen abzustimmen. Der Sprachstand muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden und die Angebote angepasst werden.
Da Sprache in erster Linie durch Hören, Verstehen, Nachsprechen und Wiederholen eingeübt wird, bieten sich Regelspiele mit entsprechenden grammatikalischen Formeln an, um die Syntax (Satzlehre) der deutschen Sprache und auch die Sprachmelodie zu verinnerlichen. Dabei werden auch Lexik (Wortschatz) und Semantik (Wortbedeutungslehre) gefördert. Die Kinder üben den Wechsel von Zuhören und Sprechen in Rollenspielen, Erzählungen, Fragerunden usw. Hier werden die erlenten Fähigkeiten weiter vertieft und die unterschiedlichen Sprach- und Mittelungsformen erfahren (Textarten)                   
   
 


Familiengruppen

Die gesellschaftlichen Bedingungen haben sich verändert. Immer mehr Kinder kommen aus zerrütteten Familien und wenig strukturierten Verhältnissen.

Feste Gruppen und feste Bezugspersonen geben den Kindern Geborgenheit, Sicherheit und Bildungsanreize. Dadurch kann sich die Ich-Stärke und die soziale Kompetenz der Kinder gut entwickeln.

Die Kinder verlassen den vertrauten Rahmen ihres Zuhauses. Sie müssen sich auf fremde Personen einstellen und in einer großen Kindergruppe zurechtfinden. Dazu kommen die neuen Räume, der Lärmpegel, neues Spielzeug und das Außengelände des Kindergartens als Neuland, das im Laufe der Zeit erkundet werden will. Kinder brauchen einige Zeit, bis sie die nötige Sicherheit gewinnen und sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden. Die Erzieherin bietet die Möglichkeit für das Kind, und auch für die Eltern, sich in einer bisher noch unbekannten Welt zu orientieren. Die Eltern haben in der Gruppenleitung einen Ansprechpartner bei konkreten Fragen oder Problemen des Kindes.

 

 

 

Altersgemischte Gruppe (3-6 Jahre)

In altersgemischten Gruppen haben alle Kinder aufgrund des Altersunterschiedes mehr und vielfältigere Möglichkeiten für soziale Kontakte und Erfahrungen. Bestimmte sozialpädagogische Ziele werden durch diese Gruppenstruktur einsichtig und besser erreicht, wie z.B. Rücksichtnahme, Toleranz, gegenseitiges Helfen, die Erzieherin mit anderen zu teilen – ein wichtiger Schritt der Selbstständigkeitsentwicklung und der Vorbereitung auf die Schule.

 

Gerade die jüngeren Kinder lernen in allen Bereichen von den älteren.

 

Das Modell-Lernen der Kinder untereinander bildet ein Hauptmoment der kindgemäßen Förderung in der altersgemischten Gruppe. Im alltäglichen Umgang miteinander wachsen die Kinder in die Gruppe hinein und finden sich in ihrer Rolle wieder, die sie als selbstverständlich und positiv akzeptieren.

 

 


Kooperation
Evangelische Kirchengemeinde
Stadt Kenzingen
Grundschule Kenzingen
Sprachheilpädagogin
Sprachheilschule
Erziehungs- und Familienberatungsstelle
Frühberatungsstelle
Sozialamt
Kinderärzte
Gesundheitsamt
Fachschulen für Sozialpädagogik

 



 

 

 

 

 

 





 

Kindergartenvorplatz

Kindergarten Winter